Über die Initiative

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Wir machen uns für Deutschlands Spielplätze stark

Toben, Klettern, Experimentieren. Für Kinder gibt es nichts Schöneres – und auch kaum Wichtigeres. Denn Spielen bringt dem Nachwuchs nicht nur Freude, es fördert auch seine motorischen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten. Leider fehlt es vielen Kindern heute zunehmend an Raum zum Spielen. Gerade in den Städten sind sie daher auf öffentliche Spielplätze angewiesen. Viele davon sind jedoch veraltet und laden durch standardisierte Spielgeräte kaum zum kreativen und freien Spielen ein. Genau hier möchte die Fanta Spielplatz-Initiative ansetzen.

Weniger ist mehr
„Ein guter Spielplatz muss vielgestaltige Erfahrung und Bewegung bieten, anstatt den ästhetischen Ansprüchen von Erwachsenen gerecht zu werden“, weiß Holger Hofmann, Spielraumexperte und Geschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Er zeichnet sich nicht durch kostenintensive Gerätelandschaften aus.“ Aus diesem Grund stellt die Fanta Spielplatz-Initiative das freie und kreative Spielprinzip in den Vordergrund: einfache, aber sinnvolle Spielelemente und Raumkonzepte mit Erlebnischarakter, die die kindliche Fantasie anregen und die Kreativität fördern.

Starke PartnerFanta_Logo
Partner der Fanta Spielplatz-Initiative sind die Marke Fanta, aus dem Hause Coca-Cola Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk. Fanta steht als Marke seit jeher für Spaß, Spiel und Unbeschwertheit. Die große Bekanntheit von Fanta verschafft dem Thema kreatives Spielen die nötige Aufmerksamkeit.DHKW_Logo_4c Das Deutsche Kinderhilfswerk engagiert sich seit 1972 für Kinder und widmet sich von Anfang an der Spielplatz-Situation in Deutschland. Mit dem Bau des Modellspielplatzes und der kreativen Aufwertung von mehr als 400 Spielplätzen haben die Partner gemeinsam bereits viel bewegt. Klar, dass es 2016 weitergeht: Unter dem Motto „100 Spielplätze in 100 Tagen“ werden auch im Jubiläumsjahr wieder 100 sanierungsbedürftige Spielplätze gefördert.

 

Darum geht’s: die acht Leitlinien für kreative Spielplätze – von den Experten der Fanta Spielplatz-Initiative

1. Kinder mitreden lassenp312m670192f
Wer, wenn nicht die Kinder selbst, weiß besser, was ihnen beim Spielen Spaß bereitet?

2. Natur als Vorbild nutzen
Eine naturnahe Raumgliederung mit Hügeln, Büschen und Gehölz macht einen Spielplatz unübersichtlich – und damit umso spannender und anregender für Kinder.

3. Rückzugsorte schaffen
Wer viel spielt, braucht auch mal eine Pause. Nischen, kleine Verschläge oder versteckte Netzbänke, aus denen man aber dennoch das Treiben auf dem Spielplatz verfolgen kann, sind tolle Rückzugsorte.

4. Raum für eigene Ideen anbietenp429m819852f
Mit Wasser matschen, auf Stämmen balancieren: Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten von Spielelementen fordern Kinder heraus zu experimentieren und fördern die Kreativität.

5. Fantasieanregende Vielfalt
Unterschiedliche Elemente in Kombination wie Stämme, Steine oder Sand regen die Fantasie an und trainieren die Geschicklichkeit.

6. Treffpunkte schaffen
Ein Ort, an dem alle Kinder jeden Alters zusammenkommen können, schafft Platz zum Austausch und „Voneinanderlernen“.

7. Sinn für Natur weckenp42913588f
Fühlen, Riechen, Sehen, Hören: Naturnahe Elemente wie Bäume, Hügel und Wasserstellen bieten jede Menge Eindrücke, die die Sinne der Kinder nachhaltig schulen.

8. Bestehendes sinnvoll ergänzen
Klassiker wie Wippe oder Sandkasten bringen vielen Kindern Spaß. Um freies und kreatives Spielen zu fördern, darf es jedoch etwas mehr: Schon unebene Baumstämme, Gehölz oder große Steine bieten Abwechslung und Raum fürs „Selbermachen“.